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Halstuch

am 07. Februar 2010.

Halstuch

250pxhalstuecherZum Hemd kommt meist ein Halstuch (in der Schweiz auch Krawatte oder Foulard genannt), das farblich ebenfalls je nach Pfadfinderverband und/oder Altersgruppe variiert.

Weltweit wird das Halstuch von nahezu allen Pfadfinderverbänden im Kragen getragen, also zwischen Hals und Hemd. In Deutschland tragen es einige Verbände bzw. Gruppen unter dem Kragen (ähnlich einer Krawatte). Für diese Trageweise gibt es verschiedene Entstehungslegenden, nach deren bekanntester dies Ausdruck des Protests gegen die Rheinlandbesetzung nach dem Ersten Weltkrieg war. Andere Gruppen legen Wert auf eine Trageweise, bei der das Halstuch unter dem Kragen mit einem Halstuchknoten zusammengehalten wird, und lehnen die sogenannte Affenschaukel, bei der das Halstuch erst ganz unten an Spitzen zusammengeknotet ist, als unpfadfinderisch ab, weil sie ursprünglich vom Wandervogel stammt. Die meisten Pfadfinder denken in diesen Fragen allerdings nicht ideologisch, sondern ästhetisch. Robert Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinderbewegung, soll das Tragen im Kragen empfohlen haben, da es den schwerer zu reinigenden Hemdkragen vor Schmutz schützt.

Leiter, die erfolgreich einen Gilwellkurs besucht haben, erhalten das „Gilwell-Halstuch“. Es besteht aus sandfarbenem Tuch, mit einem aufgenähten Stück karierten Schottenstoff. Dazu wird ein Woodbadge getragen, zwei Holzperlen an einem Lederband mit Diamantknoten.

Das Halstuch wird meist mit einem Halstuchring oder Halstuchknoten (in der Schweiz: Krawattenknoten) zusammengehalten, einem oft individuell kunstvoll gestalteten Ring aus Leder, Holz, Fell, Knochen, Metall, Seil, Lederschnur oder Stoff. Häufig verwendet wird der Türkenbund aus Leder oder Schnur (Quelle: Wikipedia)